Bei Kaiserwetter präsentierte sich der Turnierplatz von seiner besten Seite. Dazu gab es tollen Reitsport, spannende Runden und eine wunderbar lockere Atmosphäre.
Und auch organisatorisch lief es bei den Reitertagen 2026 erfreulich rund, kein großes Warten, keine Zeitplanprobleme, einfach ein entspannter Turniertag.
Den Auftakt machten am Samstag die Frackreiter, die sich in einer A- bzw. E-Dressur der Jury stellten. Rainer Friedrichs aus Harthausen war es dann, der auf dem Außenplatz die ersten Parcours stellte, denn nun waren die Springreiter am Start. Einer der Publikumsmagneten war einmal mehr der Jump and Run. Schnell sollte es sein, fehlerfrei möglichst auch.
Dass dabei ausgerechnet der Läufer einmal selbst über die Hindernisse ging, nachdem sein Partner zu Pferd den Parcours meisterte, gehörte definitiv zu den Bildern, die in Erinnerung bleiben. Überhaupt war es diese Mischung, die die Reitertage ausmachte: sportlicher Ehrgeiz im Parcours, gute Laune außerhalb, viele nette Begegnungen und Zuschauer, die bei den spannenden Runden ordentlich mitfieberten.
Der Höhepunkt für die Nachwuchsreiter war dann schlussendlich noch das A-Springen, welches sehr zur Freude der Anhänger des gastgebenden Vereins an Mia Aiple auf Hidalgo vom RFV Rottweil ging.
Auch die Jüngsten glänzen
Der Sonntag gehörte dann noch ganz den Jüngsten des Reitsports, hier ging es in sechs Abteilungen Reiterwettbewerb, und drei Abteilungen in der Führzügelklasse.
Am Ende bleibt ein rundum positives Fazit: Sonne satt, guter Sport, beste Stimmung und ein Zeitplan, der seinen Namen tatsächlich verdient hat. Gleichzeitig beschließen die Rottweiler Reiter mit insgesamt drei Reitertagen, dem großen Dressur- und Springturnier die grüne Saison.
(Foto: Roger Müller – Mia Aiple und ihr Hidalgo vom gastgebenden Verein siegten im Hauptspringen und begaben sich auf die Siegerrunde.)